Kennen Sie das auch? Die Kontrolle von Erste-Hilfe-Koffern gehört zu den Aufgaben, die man gerne vor sich herschiebt. Ist noch alles drin? Sind alle Inhalte noch haltbar? Und wann wurde eigentlich das letzte Mal nachgeschaut? Gerade in grösseren Unternehmen mit vielen Standorten kann diese scheinbar simple Aufgabe schnell zum Zeitfresser werden.
Bruno Ducceschi, der in einem Schweizer Grossunternehmen für die betriebliche Erste Hilfe verantwortlich ist, kennt diese Herausforderung nur zu gut. Bei rund 100 Erste-Hilfe-Koffern an 21 Standorten war die Materialverwaltung eine echte Mammutaufgabe. Die Mitarbeitenden vor Ort mussten regelmässig nachprüfen, fehlende Artikel per E-Mail bestellen und auf die Lieferung warten. Das kostete Zeit und Nerven. Und die Dokumentation für Audits? Die wurde schnell mal vergessen.
Seit einiger Zeit setzt Ducceschi auf eine clevere Alternative: flawa iQ. Dieses System überwacht den Inhalt jedes Erste-Hilfe-Koffers vollautomatisch. Das Besondere daran sind die sogenannten Verletzungsmodule, die thematisch passende Verbandsmaterialien bündeln. Wird ein Modul verwendet, wird automatisch Nachschub geliefert. Läuft ein Produkt ab, wird es vorher ersetzt. Der Koffer ist somit immer komplett, ohne dass sich jemand darum kümmern muss.
Was zunächst nach einem netten Extra klingt, entpuppt sich in der Praxis als echte Erleichterung. Die Mitarbeitenden sparen sich zeitaufwendige Kontrollen, die Dokumentation läuft automatisch und bei Audits gibt es keine bösen Überraschungen mehr. Gleichzeitig haben die Ersthelfer im Notfall alles griffbereit, ohne erst lange suchen zu müssen.
Es wird besonders spannend, wenn man genauer hinschaut. Die Module lassen sich nämlich individuell zusammenstellen. Jedes Unternehmen kann den Koffer exakt auf seine Bedürfnisse anpassen, je nachdem, welche Verletzungen typischerweise vorkommen. Bei Ducceschis Firma sind Combifix-Bandagen beispielsweise ein absolutes Muss, da die Betriebssanitäter damit besonders gute Erfahrungen gemacht haben.
Und hier kommt ein weiterer Pluspunkt ins Spiel: die Datenanalyse. Das System zeigt genau, welche Module an welchem Standort verwendet wurden. Dadurch lassen sich Muster erkennen, Unfälle an bestimmten Standorten identifizieren und gezielte Massnahmen ergreifen, sei es durch zusätzliche Schulungen oder verbesserte Arbeitssicherheitsmassnahmen.
Die grosse Frage lautet natürlich: Rechnet sich so ein System? Bruno Ducceschi ist davon überzeugt. Allein die eingesparten Arbeitsstunden für Kontrollen, Bestellungen und Dokumentation wiegen die Investition auf. Hinzu kommt ein vermutlich geringerer Materialverbrauch, da Ersthelfer sofort das richtige Modul greifen und nicht erst mehrere Verbände öffnen müssen.
Für Unternehmen, die ihre Erste Hilfe ernst nehmen und gleichzeitig Prozesse verschlanken möchten, könnte flawa iQ genau die richtige Lösung sein. Weniger Aufwand, mehr Sicherheit und eine jederzeit audit-sichere Dokumentation – das klingt nach einem ziemlich guten Deal.
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